Glossar
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A
B
Bakterium
Kleinstlebewesen, das aus einer einzigen Zelle besteht (Menschen dagegen bestehen aus Milliarden unterschiedlichster Zellen). Es gibt Millionen verschiedener Bakterienarten, die im Boden, im Wasser oder in grösseren Lebewesen vorkommen. Einige von ihnen sind Krankheitserreger, während viele andere äusserst nützlich sind. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle in der Entstehung und Entwicklung des Bodens.
Boden
Oberste Schicht der Erdoberfläche, die von Lebewesen und von der Witterung (Regen, Schnee, Wind, Hitze, Kälte usw.) beeinflusst wird. Geklüftetes, zerbröckeltes Gestein vermischt sich mit organischem Material, das von Lebewesen stammt und von ihnen verarbeitet wird. Im Boden finden die Wurzeln Nahrung für das Wachstum der Pflanzen, von denen sich anschliessend andere Lebewesen ernähren.
C
E
F
Flechten
Symbiose zwischen einem Pilz und einer Alge. Der Pilz steuert Nährstoffe bei (Mineralien und Wasser aus dem Boden), während die Alge Fotosynthese betreibt. Flechten halten auch grosser Trockenheit und extremen Temperaturen stand. Ihr Anblick erinnert an kleine, ausgetrocknete Moose. Sie kommen häufig auf Steinen und Baumstämmen vor.
H
K
Kutikula
Bei den Pflanzen besteht die Kutikula aus einer wachsartigen Schicht, die die Blätter bedeckt. Sie vermindert den Wasserverlust durch Verdunstung. Gewisse Tiere wie Spinnen oder Insekten besitzen ebenfalls eine Kutikula, die allerdings eine andere chemische Zusammensetzung aufweist. Sie dient ihnen als externes Skelett und als Panzer (Schutzfunktion).
M
Mykorrhiza
Symbiose zwischen einem Pilz (d. h. dessen Myzel) und einer Pflanzenwurzel. Das Myzelgeflecht legt sich rund um die Wurzel an und/oder dringt in diese ein. Der Pilz liefert der Pflanze einen Teil der rohen Mineralstoffe, während die Pflanzenwurzel den Pilz mit verarbeiteter Nahrung versorgt. Mehr als 90 Prozent aller Pflanzensorten leben in Symbiose mit Pilzen.
N
O
P
Pilzkrankheiten
Durch Pilze hervorgerufene Krankheiten. Etwa 90 Prozent aller Krankheiten, die Pflanzen befallen, werden durch Pilze verursacht. Häufig stirbt die erkrankte Pflanze ab. Zu den weit verbreiteten Pilzkrankheiten zählt beispielsweise der Mehltau, der Reben und Kartoffeln befällt. Zahlreiche Kulturpflanzen werden von einem Pilz namens Fusarium befallen.
Pore/Porosität
Kleiner Hohlraum zwischen festen Bodenbestandteilen. Diese Hohlräume können wie ein Schwamm Wasser oder Luft aufnehmen. Der Begriff Porosität bezeichnet das Volumen aller Poren zusammen (Gesamtporosität). Je nach Grösse der Hohlräume spricht man von Makroporosität (grosse Hohlräume), Mesoporosität (mittelgrosse Hohlräume) oder Mikroporosität (kleine Hohlräume). Das Wasser in den Makro- und Mesoporen kann von den Wurzeln aufgenommen werden. Das in den Mikroporen enthaltene Wasser dagegen ist unzugänglich.
R
S
Stickstoff
Für die Entstehung von Lebewesen sehr wichtiges chemisches Element. Stickstoff macht 76 Prozent der Luft aus, die wir einatmen. Er kann jedoch nicht direkt genutzt werden. Gewisse Pflanzen und/oder Bakterien fangen den in der Luft enthaltenen Stickstoff ein und machen ihn für Pflanzen «essbar». Auch chemische Düngemittel, die in der Landwirtschaft verwendet werden, enthalten Stickstoff zur Förderung des Pflanzenwachstums.
T
Ton
Mineralischer Partikel von extrem kleinem Durchmesser (weniger als 0,002 mm). Tonpartikel sind kleiner als Sandkörner und von blossem Auge nicht erkennbar. Auch gewisse Mineralien werden als Ton bezeichnet (in Verbindung mit organischem Material bilden diese Mineralien eine für Pflanzen äusserst wichtige Nahrungsreserve).
V
W


